Klassentreffen - auf hohem (Kosten-)Niveau

Sind mehrtägige internationale Fachkonferenzen noch das tauglichste Instrument für den Austausch von Wissen und Erfahrung? Nach fast einer ganzen Woche Konferenz stellt sich uns die Frage einmal mehr.

So ganz sicher sind wir uns ja schon seit einiger Zeit nicht mehr. Lohnte es sich wirklich, die rund 25 jährlichen Fachveranstaltungen in unserem direkten Umfeld zu besuchen? 

Die erste Teilantwort haben wir uns bereits 2016 gegeben und 20 Veranstaltungen sofort aus dem Programm gestrichen. Seit Herbst letzten Jahres stehen die verbliebenen Großevents auf dem Prüfstand, haben sozusagen "Bewährung".

Die Herbstveranstaltung 2016 fiel dann gleich durch. Zwischenzeitlich haben die Veranstalter aufgegeben. Das hätte sich also sowieso erledigt.

Jetzt im April war es die Internationale BVGA Fachtagung, die wir selbstkritisch besucht und mit unserem partnerschaftlichen Engagement begleitet haben. Das Ergebnis: Über weite Strecken enttäuschend. Das muss man vielleicht etwas erläutern.

Natürlich ist es schön, all die alten Bekannten aus der Branche zu treffen und sich auszutauschen. Aber es hat schon was von einem wegen des Zeitaufwands sehr teuren Klassentreffen.

Spannende Fachvorträge? Ja zwei gab es. Zum einen ein exzellenter Prof. Nowak vom IST und unser Freund und GKMB Gesellschafter Axel Heck (aber den Beitrag kannten wir natürlich auch ohne die weite Reise). Der Rest der Vorträge eine Melange des Belanglosen und Zwanghaften. Zwanghaft in dem Sinn, dass es bei den Fachverbänden wohl unvermeidlich ist, neuen wirtschaftlichen Partnern einen Gefälligkeitsvortrag zuzugestehen. Und wenn die es dann so dilettantisch angehen wie dieses Jahr, dann tut es schon fast weh.

Das Tagungsprogramm ließ jedenfalls keine Linie erkennen. Einzig der guten Moderation von Chefredakteur Stefan Vogel war es zu verdanken, dass an der einen oder anderen Stelle eine Andeutung von thematischem Zusammenhang hergestellt wurde.

Und die Fachausstellung? Eine durchweg traurige Veranstaltung. Das beginnt bei schlecht beleuchteten, verwinkelten Räumlichkeiten mit viel zu wenig Platz. Es setzt sich damit fort, dass Redezeitüberziehungen mit gekürzten Pausen für den Ausstellungsbesuch ausgeglichen werden. Und es endet mit einem Fachpublikum, das sich erst einfindet, wenn die Aussteller bereits abbauen müssen.

Werden wir also wieder hingehen im nächsten Jahr? Vielleicht, aber auf jeden Fall mit reduziertem Engagement. Ganz genau wissen wir es in einem halben Jahr, wenn die Ergebnisse der Konferenz messbar geworden sind. Derweil werden andere Kommunikationswege immer wichtiger. 

 





Autor: Joachim Geffken     Thema: Sport, Wirtschaft

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Vielen Dank auch hiermit für die sehr gelungene Schulung gestern.

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